BDSM und Grenzen

BDSM und Grenzen

Eine Grenze im BDSM-Sinne bezeichnet Praktiken (oder Intensität),

die nach Absprache im Spiel als inakzeptabel oder riskant betrachtet wird.

Man unterscheidet hier zwischen harten Grenzen und weichen Grenzen.

Grenzen können aus vielen Gründen existieren – als Beispiel :

sein hier ethische, moraliche, körperliche, gesundheitliche Gründe gennant,

ebenso wie Scham-, Ekel- und Schmerzgrenzen.

Sowohl Tops als auch Bottoms haben individuelle Grenzen.

Harte Grenzen

Harte Grenzen sind Grenzen,

die meist als unantastbar angesehen werden und an die auch nicht langsam herangetastet werden soll.

(“hart an der Grenze spielen”).

Weiche Grenzen

Mit weichen Grenzen werden Grenzen bezeichnet,

die eventuell überschritten werden können.

Sie sind teilweise von Spiel zu Spiel unterschiedlich und sind manchmal von der Tagesform abhängig

(zum Beispiel bei Schmerzgrenzen)..

Grenzveränderungen

Im Laufe des BDSM-Lebens verändern sich häufig die Grenzen – oftmals durch Ausprobieren und Experimentieren.

In welche Richtung sie sich verändern, ist individuell sehr unterschiedlich:

so können manche Grenzen ganz wegfallen,

harte Grenzen zu weichen werden – oder umgekehrt:

es ergeben sich neue Grenzen und manche weiche Grenzen werden zu harten.

Spiel mit Grenzen

Für viele BDSMler ist es ein besonderer Reiz,

sich an eine Grenze her anzutasten oder sie teilweise zu überschreiten

(bei weichen Grenzen).

Das Spiel wird dadurch intensiver,

oftmals verschieben sich danach die Grenzen,

allerdings steigt auch die Gefahr eines Fehlspieles.

Last modified on November 19, 2017

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